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Mir hat das Gemeindefest nicht besonders gefallen, weil es eigentlich nur etwas für Kindergartenkinder und „ältere Leute“ war, für ältere Kinder und Jugendliche wurde nichts geboten.
Na ja, es waren ja auch kaum Jugendliche da, außer denen die noch eine Unterschrift für den Konfipass benötigten.
Nun möchte ich mal eine kleine Geschichte des Möglichen erzählen:
Es ist 10:30 Uhr, eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn, das Eingangsschild steht noch nicht. An eine Kaffeemaschine hat keiner gedacht, aber es ist ja noch Zeit...
10:40 Uhr: die ersten 200 Leute kommen, die Parkplätze rund um den Kindergarten „Arche“ sind voll, Bänke werden eilig durch die Gegend getragen.
10:45 Uhr: es kommen 50 weitere Gäste. Die ersten Leute finden keinen Platz mehr auf den dicht besetzten Bänken. Bis 5 Minuten vor 11:00 Uhr sind 100 weitere Personen gekommen und rund um die „Arche“ kommt der Verkehr zum erliegen. Um 11:30 Uhr haben die Nächsten 500 Leute einen Stehplatz auf dem Gelände gefunden. Der Gottesdienst kann endlich beginnen. Es kann zwar kaum einer verstehen was der Pfarrer sagt, obwohl es leise ist, aber irgend wie merken alle wann die Lieder gesungen werden. Der Gottesdienst wird ein voller Erfolg.
Nach dem Gottesdienst gibt es nach 2 Minuten nichts mehr zu Essen. Alle haben viel Spaß die jungen Leute kommen mit den Älteren ins Gespräch.
Am Abend finden die ca. 200 Leute, die zum Helfen geblieben sind eine verwüstete Fläche vor.
Das Müllproblem wird durch einige gesponserte Container gelöst. Auch gehen jede Menge Spenden für die Schäden ein. Nach wenigen Stunden ist die Arbeit getan.
Was für ein Tag!
Das währe doch mal ein spannendes Gemeindefest!
Deshalb brauchen wir „Alle“, die diesen Artikel lesen!
Das müsste doch klappen!
Inka Schmitz (Konfirmandin)